Als der Dichter wieder einmal endgültig
die Schnauze voll hatte,
stierte er einen Augenblick
auf das halbfertige Roman-Manuskript
und warf es in den Mülleimer.
Scheiß auf die Kunst,
murmelte er.
Ich werde nicht als
Klinkenputzer enden
und nicht als
armer Hund verrecken.
Scheiß auf das Zeug,
das keiner lesen will und
wozu auch.
Der Dichter lehnte sich in seinem Sessel zurück,
und während eine Zigarette verglimmte,
sah er sich als feinen Herrn
in einem zweisitzigen englischen
Sportwagen
über eine südliche Landstraße brausen,
neben sich eine schöne
schlanke Frau
mit weißer Bluse und einem
Schlitz im Rock.
Hinter sich eine Staubwolke
aufwirbelnd
erreichen sie die Stadt.
Die engen Gassen werfen
das Dröhnen des Motors zurück.
Er parkt den Wagen vor einem Café.
Zeit für einen Drink.
Später gehen sie ins Hotelzimmer
und tun Dinge,
Über die man nicht spricht.
Unten wartet der Sportwagen
und eine schöne Welt.
Abends steht er
auf dem Balkon
übers Geländer gelehnt.
Er vergisst die lärmende Straße
unter sich,
die schöne Frau und den
Sportwagen,
und er sieht sich
in einer zerlebten Wohnung
Sätze in eine alte Schreibmaschine
hacken,
während im Aschenbecher
eine Zigarette verglimmt.