Schwarze Seiten für düstere Gedanken
Dienstag, 6. September 2011 | von Marco Schwarz

Nun heiße ich schon Schwarz, und wenn es nicht aus den Genen kommt, dann kommt es aus den Jahren. Alles kann schwarz und düster sein. Das ist erst einmal widerlich, doch mit der Zeit merkt man, man würde es vermissen, wenn alles so licht und blöd wie in der täglichen Werbung wäre.
Nicht zu bierernst kriegt hier alles sein Fett weg, das mich nervt. Das reicht von Kleinkram bis zu den grundlegenden Vorgaben des Lebens.
Es gibt ausgerechnet zwei Mädchen, die meine Einstellung zum Leben gut beschreiben. Sie stammen aus Märchen und sind Prinzessinnen. Die erste ist die "Prinzessin auf der Erbse". Sie kann nicht schlafen ohne Schmerzen, weil unter ihrer Matratze eine Erbse liegt und sie drückt. Selbst nachdem man ihr einen ganzen Stapel Matratzen übereinander gelegt hat, wird es nicht besser.
Also ein gutes Bild für jemanden, der sehr empfindsam und etwas verwöhnt ist.
Das zweite Mädchen ist ebenfalls eine Prinzessin, doch ich kenne weder ihren Namen noch den des Märchens. Sie wurde einmal in einem Zeitungsartikel erwähnt, in dem es um Psychokram ging. Sie ist ständig kreuzunglücklich. Und warum?
Weil immer irgendwas so ist, wie sie es nicht haben möchte.
Mehr braucht man nicht zu wissen, um auch mich recht weit verstehen zu können.